Konzerthinweis: Sarah Kaiser singt am 12.03. in der Paul-Gerhardt-Kirche in Stein

"Freiheit - auf den Spuren Martin Luthers" - Konzert zum Reformationsjubiläum am Sonntag 12. März in der Paul-Gerhardt-Kirche in Stein. Karten sind an der Abendkasse oder im Pfarramt, Tel. 0911 687788, erhältlich. Presseinfo >>>

Kollekte für Flüchtlingsarbeit übergeben

Heine-Wirkner (li.), Pfr. Redlingshöfer (re.)

Stein, 18.12.15. Anlässlich der Lesung von Bascha Mika im Nov. in der Paul-Gerhardt-Kirche in Stein wurde eine Kollekte für die Arbeit mit Flüchtlingen gesammelt. Es wurden 356 Euro gespendet, die nun an Herren Pfarrer Redlingshöfer übergeben wurden. 

Maria Siegel als Sozialexpertin ausgezeichnet

Maria Siegel (links), Diakonie-Präsident Michael Bammessel (in Vertretung für Gabriele Sörgel)

Stein, Nov. 2015. Maria Siegel, Geschäftsführerin der Evang. Familien-Bildungsstätte Nürnberg, wurde bei der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Bayern im Oktober als Sozialexpertin ausgezeichnet. Das besondere an dieser Auszeichnung ist: die Nominierung erfolgt durch Experten, die zuvor selbst nominiert wurden.
Weiteres zur Nominierung Sozialexpertin der Diakonie Bayern lesen Sie hier:  Diakonie Bayern - Sozialexpertin

"Gemeinsam stark für Mütter!" - Sammlung des Deutschen Müttergenesungswerkes

Vom 30.04.-15.05. fand wieder die traditionelle Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerkes statt.  >>>MGW-Pressemeldung

Gruppenbild mit Spenderinnen und Spendern u.a. vor dem Antonie-Nopitsch-Haus in Stein
im Gespräch: Heine-Wirkner, Schadt, Finkenberger (v.l.n.r.)
Grußwort von Daniela Schadt
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Stein, überreicht vom 3. Bgm. Walter Nüßler (2.v.l.)
Moderatorin Anne Schilling
Gesprächsrunde: Schilling, Hüttenrauch, Schadt, Finkenberger (v.l.n.r.)
Heine-Wirkner, Schadt, Rupprecht, Schilling v.l.n.r.)
Begrüßungsrede von Isolde Heine-Wirkner
Empfang im Wintergarten des Tagungshauses in Stein
Daniela Schadt

65 Jahre Müttergenesungswerk - Schirmherrin Daniela Schadt besuchte den Gründungsort in Stein

Stein, Nov. 2015. Daniela Schadt, besuchte anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW), am 21. November 2015 den Gründungsort in Stein. Elly Heuss-Knapp, die Frau des damaligen Bundespräsidenten, hatte 1950 gemeinsam mit Dr. Antonie Nopitsch, der Gründerin des FrauenWerks Stein (früher: Bayerischer Mütterdienst), das Müttergenesungswerk gegründet. "Wir sind stolz, dass Stein nach wie vor Stiftungssitz des MGW ist" so Isolde Heine-Wirkner, geschäftsführender Vorstand des FrauenWerks. Bis 2003 befand sich auch die Geschäftsstelle der gemeinnützigen und spendenfinanzierten Stiftung auf dem Gelände in Stein.

Traditionell fungieren seit Elly Heuss-Knapp die Partnerinnen des jeweils amtierenden Bundespräsidenten als Schirmherrinnen für das Deutsche Müttergenesungswerk. "Uns freut der Besuch der jetzigen Schirmherrin Frau Schadt insbesondere auch, weil sie damit nicht nur ihr Interesse an der Gründungsstätte des MGW demonstriert, sondern auch an der heutigen Müttergenesungsarbeit, die im FrauenWerk Stein eine große Wichtigkeit hat." so Isolde Heine-Wirkner.

Nach einem Rundgang über das Gelände zur "Keimzelle des MGW" informierte sich Daniela Schadt in einem Podiumsgespräch bei Elke Hüttenrauch, Geschäftsführerin der Mütterklinik Hohes Licht in Oberstdorf, und Angela Finkenberger, Geschäftsführerin der Mutter-Kind-Klinik Sonnenbichl in Aschau, über die Situation der Müttergenesung heute und diskutierte mit ihnen die aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen für Mütter. Die Moderation des Gesprächs übernahm Anna Schilling, Geschäftsführerin des MGW.

Danach trug sich Daniela Schadt in das Geoldene Buch der Stadt Stein ein. 
Beim anschließenden Empfang hatten die geladenen Gäste, zu denen unter anderem Spenderinnen und Spender gehörten, Gelegenheit, sich mit Daniela Schadt auszutauschen.

Über den Besuch in Stein berichtete u.a. das Bayer. Fernsehen in der  >>>Frankenschau 

"Die Feigheit der Frauen" - Lesung mit Bascha Mika

Stein, Nov. 2015. Die ehemalige taz-Chefredakteurin und heutige Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau las am 20. November 2015 aus ihrer vieldiskutierten Publikation "Die Feigheit der Frauen. Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug". In ihrem Buch fragt Mika, warum kluge, gut ausgebildete Frauen viele Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben verspielen und ermutigt zu selbstbewussten Entscheidungen, Lust an Veränderung und Liebe auf Augenhöhe: "Wir Frauen brauchen ein Pfund Mut statt einer Tonne Ausreden. Ohne Wagnis wird das nichts mit der Selbstbestimmung."
Im Anschluss an die Lesung, die wegen der großen Nachfrage in der Paul-Gerhardt-Kirche in Stein-Deutenbach stattfand, folgte eine Diskussion  mit dem Publikum und eine Signierstunde. 

"Ich will nicht mehr mit euch Nazis reden!"

Der Kommentar zur Gewalt in Heidenau des stern.de-Chefredakteurs Philipp Jessen hat uns im FrauenWerk Stein e.V., tief bewegt. Jessen spricht aus, was in diesen Wochen vielen durch den Kopf geht: "Es beschämt mich zutiefst, dass Menschen zu uns kommen, um Hilfe zu suchen. Eltern ihren Kindern erzählen, dass nach ihrer Ankunft in dem schönen Land Deutschland alles besser wird. Und sie dann von einem grölenden Mob empfangen werden." Ein Statement gegen Nazipropaganda, das wir gerne teilen.

 Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar >>

Elke Hüttenrauch neu im Vorstand der eaf Bayern

Stein, Juni 2015. Elke Hüttenrauch, die Geschäftsführerin der Klinik Hohes Licht gGmbH im FrauenWerk Stein, wurde neu in den Vorstand der Evang. Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern gewählt.

»Muttersein bedeutet große Einbußen«

Isolde Heine-Wirkner und Dr. Andrea König im Interview mit Sonntagsblatt-Redakteurin Katrin Riesterer-Kreutzer

Selten ruft eine Studie so heftige Redaktionen hervor: Eine israelische Befragung beerichtet von Frauen, die ihre Mutterschaft bereuen. Wie kann es sein, dass manche Frauen ihre Kinder lieben und sich doch wünschen, sie niemals bekommen zu haben? Diese Frauen sind weder Rabenmütter noch gefühlskalt, davon sind Andrea König und Isolde Heine-Wirkner vom FrauenWerk Stein überzeugt. 

 Hier geht's zum vollständigen Interview>>

Lieblingsbaum Katharina von Boras nun auch im Garten des FrauenWerk Stein e.V.

v.l.: Dr. Andrea König, Ulrike Knörlein, Bettina Möller, Eva Glungler, Isolde Heine-Wirkner

Stein, 04.05.15 Ab heute steht im Garten des FrauenWerks Stein ein seltenes Gewächs: die Elsbeere, auch "Lutherin-Baum" genannt. Leiterin Isolde Heine-Wirkner und das Team der Fachstelle für Frauenarbeit pflanzten den Baum eigenhändig - getreu dem Motto: "Selbst ist die Frau!".

Die Fachstelle hatte die Pflanze anlässlich der Ausstellung "Frauen der Reformation" im Dezember erworben. Als Lieblingsbaum Katharina von Boras ließ sich die Elsbeere gut in das Ausstellungskonzept einbinden. BesucherInnengruppen erhielten am Ende jeder Führung eine kleine Tüte mit Elsbeeren-Samen und eine kurze Beschreibung der Besonderheiten des Baumes.

Der Überlieferung nach aß Katharina von Bora besonders gern Elsbeeren und schätzte sie wegen ihrer medizinischen Eigenschaften. Deshalb hatte Luther einst in einem Brief seinen Freund Johannes Agricola darum gebeten, ihm für seine Frau die heißbegehrten Früchte aus Eisleben mitzubringen.

80. Geburtstag

Stein, Mai 2015. Dr. Dietrich Sommerschuh, langjähriges Mitglied und früherer 2. Vorsitzender des Frauenwerks Stein, feierte im April seinen 80. Geburtstag. Die Gratulanten standen Schlange. Auch das FrauenWerk gratuliert sehr herzlich. 

Trauer um Johannes Seiß

Am 24. März 2015 ist Johannes Seiß, Dekan i.R. und viele Jahre Mitglied des Kuratoriums des FrauenWerks und dem Werk bis zum Schluss sehr verbunden, verstorben. 
Das FrauenWerk Stein wird ihn in dankbarer Erinnerung behalten. 

Gedenken an Dr. Antonie Nopitsch

 Am 10. Januar jährte sich der 40. Todestag von Gründerin Dr. Antonie Nopitsch. 

Klares Nein zu Social Freezing auf Firmenkosten

Das Einfrieren von Eizellen löst gesellschaftspolitische Probleme nicht

Stein, 11.11.2014. Das FrauenWerk Stein e.V. in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern distanziert sich ausdrücklich von dem Angebot Amerikanischer Unternehmen wie Apple und Facebook, ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu finanzieren. Nach der Stellungnahme des Dachverbandes der Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) fordert auch das FrauenWerk Stein ein klares Nein zu Social Freezing als Lösung für gesellschaftspolitische Probleme. „Der auf Firmenkosten bezahlte Eingriff in den weiblichen Körper ist kein Zugewinn an weiblicher Selbstbestimmung, sondern ein Rückschritt“, betont Isolde Heine-Wirkner, Vorsitzende des Frauenwerks Stein. „Social Freezing ermöglicht, dass Firmen sich kinderlose Zeit erkaufen. Dabei brauchen wir dringend Regelungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.“ Die Implementierung von Social Freezing inklusive finanzieller Anreize auf struktureller Ebene in Unternehmen instrumentalisiert Frauen für unternehmerische Interessen. Die Familienplanung wird der Wirtschaftlichkeit des Arbeitnehmers untergeordnet und die nach wie vor zu bewältigende Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird umgangen. „Das ist nicht hinnehmbar“, so Heine-Wirkner, „sozial wäre es, wenn Unternehmen Kinderbetreuung, Auszeiten und flexible Arbeitszeiten verstärkt ermöglichen würden und auch Vätern problemlos die Elternzeit gestatten würden.  Dies wäre der richtige Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung am Arbeitsplatz.“

Lutherbotschafterin Prof. Dr. Margot Käßmann zu Gast

Stein, Juni 2014. Die ehemalige Bischöfin von Hannover und EKD-Ratsvorsitzende Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, seit 2012 Botschafterin des Rates der EKD für die Lutherdekade und das Reformationsjubiläum 2017, referierte bei einem Begegnungsabend im FrauenWerk Stein zum Thema "Reformationsjubiläum 2017 - Was bedeutet das für die Frauenarbeit?". Im Anschluss bot sich bei einer Diskussionsrunde die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. 

(v.l.n.r.: Isolde Heine-Wirkner, Prof. Dr. Margot Käßmann, Dr. Andrea König)

Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm eröffnete Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" in Stein

Stein, Juni 2014. Anlässlich des Themenjahres 2014 der Lutherdekade "Reformation und Politik" wurde in Kooperation mit dem Bayer. Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen" eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Rechtsradikalismus in Bayern von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm in Stein eröffnet.
Zuvor wurde eine Infotafel am Liselotte-Nold-Haus zur Geschichte des ältesten Gebäudeteils des FrauenWerks Stein enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt.  
Die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" war bis 18.7.2014 im Tagungs- und Gästehaus des FrauenWerks Stein zu besichtigen. 

Steiner Areal soll zum Sanierungsgebiet erklärt werden

Datei-Link-Symbol für FN_14022014.pdf

FN_14022014.pdf

EFB und FrauenWerk angesichts des Ergebnisses der Berufungen in die Synode enttäuscht

Stein, 22.01.2014. Ein Blick auf die Zusammensetzung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern fällt aus Gleichstellungssicht ernüchternd aus. Das Ergebnis ist ein deutlicher Rückschritt berücksichtigt man den Beschluss und die Zielvorgaben der Synode der EKD zur Gemeinschaft von Männern und Frauen, die 2008 das Erreichen der 40%-Frauenquote bis 2018 für alle Bereiche ausgerufen hat. Besonders enttäuschend ist das Ergebnis bei den Berufungen. Unter den insgesamt 13 Berufungen sind gerade mal 2 Frauen an erster Stelle. Das entspricht einem Frauenanteil von nur 15 %. Dabei lag der Landessynode ein gemeinsamer Vorschlag vom FrauenWerk Stein e.V., der Frauengleichstellungsstelle (fgs) der ELKB und der Evangelischen Frauenarbeit in Bayern (EFB) vor. Die gemeinsam vorgeschlagene Kandidatin hätte dabei als erfahrene Ehrenamtskoordinatorin, Dekanatsfrauenbeauftragte und Prädikantin nicht nur die Frauenanliegen, sondern auch die Ehrenamtlichen repräsentiert, die bei den Berufungen nur wenig Berücksichtigung gefunden haben. Angesichts der Ehrenamtsstudie und der Bedeutung, die die ELKB den Ehrenamtlichen zuspricht, ist diese Nicht-Berücksichtigung bitter - umso mehr vor dem Hintergrund der Feststellung, dass das aktuell gültige Ehrenamtsgesetz (EAG) in der Präambel ausdrücklich als Ziel die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern deklariert. Das Gesamtergebnis der Synodenwahl und -berufung entspricht nicht dem in Art. 11 Abs. 3 der Kirchenverfassung festgelegten Förderungsgrundsatz zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Soll sich ein solches Ergebnis nicht wiederholen, sind Quotierungen ein wirksames Mittel, eine geschlechtergerechte Besetzung der Landessynode zu fördern.

Fortbildungsveranstaltung zur EKD-Orientierungshilfe "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit" mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

Stein, Januar 2014. Im Dezember fand eine Fortbildungs- veranstaltung für Mitarbeitende aus allen Bereichen des FrauenWerks Stein mit seinen Tochtergesellschaften zur EKD-Orientierungshilfe "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit - Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken" in Stein statt. 

Generalsekretärin Naomi Ford-Wilson aus Liberia zu Gast

Dr. A. König, Pfrin. U. Hansen (Mission Eine Welt), Generalsekretärin Naomi Ford-Wilson, I. Heine-Wirkner (v.l.n.r.), Foto: FWSt/AK.

Stein. Am 06.12.2013 besuchte die Generalsekretärin der Lutherischen Kirche Liberias das FrauenWerk Stein, um sich über die aktuelle Frauenarbeit und die der einzelnen Einrichtungen zu informieren und über die Arbeit und ihr Land im Austauschgespräch zu berichten. Die 43 Jahre alte Ökonomin ist die erste Frau in diesem Amt und derzeit zu Gast bei Mission EineWelt. "Frauen arbeiten nicht anders als Männer - sondern meistens sogar besser", so die Generalsekretärin und stellte in diesem Zusammenhang vor allem die Ermutigungsarbeit, die sie und die lutherische Kirche in Liberia zu leisten versuchen, dar. Nach einem Begegnungsgespräch und einem gemeinsamen Mittagessen gab es eine kurze Führung durch das FrauenWerk.

Ball der Unternehmer - Spende in Höhe von 10.000 Euro für die Müttergenesung

Datei-Link-Symbol für Ballgeflüster.pdf

Ballgeflüster.pdf

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Stein, Okt. 2013. Das FrauenWerk Stein unterstützt das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel.  www.gegen-frauenhandel.de

Am diesjährigen Europäischen Tag gegen Menschenhandel (18.10.2013) fand in Nürnberg eine Fachtagung zum Thema "Wo ein Wille, da ein Weg?! - Frauenhandel wirksam bekämpfen" statt. Dabei wurde mit Expertinnen und Experten u.a. aus Politik, Wissenschaft sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Fachberatungsstellen diskutiert. Im Aktionsbündnis haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen, Verbänden und Einrichtungen aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, zusammengeschlossen, um gemeinsam an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Das FrauenWerk Stein wurde als neues Mitglied des Aktionsbündnisses bei der Konferenz herzlich willkommen geheißen.

Ein Stein für Stein: Erinnerung an Gründerin Dr. Antonie Nopitsch

Stein, Juni 2013. Zur Erinnerung an seine Gründerin hat das FrauenWerk Stein anlässlich des 80. Jubiläums den Grabstein von Dr. Antonie Nopitsch auf dem Gelände in der Deutenbacher Straße aufgestellt.

"Sie war eine außergewöhnliche Frau, deren Mut und Engagement uns heute noch Ansporn für unsere Arbeit ist", sagt Isolde Heine-Wirkner, geschäftsführende Vorsitzende des FrauenWerks Stein, über die 1975 gestorbene Gründerin des Bayerischen Mütterdienstes, aus dem im Jahr 2002 das FrauenWerk Stein hervorging. Als eine der ersten Frauen in Bayern machte Nopitsch 1920 Abitur und studierte Nationalökonomie. Nach mehreren Praktika und einem Auslandsaufenthalt in England wurde sie Lehrerin für Sozialpoloitik und Wohlfahrtspflege in Nürnberg. 1933 arbeitslos geworden, gründete sie den Bayerischen Mütterdienst, für den sie 1946 eine Heimat in Stein fand. 1948 brachte sie die Idee des Weltgebetstages aus den USA nach Deutschland und gründete ein Jahr später zusammen mit Elly Heuss-Knapp das Müttergenesungswerk, dessen Geschäfte sie bis 1965 führte.

Der ehemalige Grabstein der Familie Nopitsch ist für Dr. Andrea König, neue Leiterin der Fachstelle für Frauenarbeit im FrauenWerk Stein, nicht nur ein sichtbares Zeichen der Erinnerung, sondern Anstoß, sich intensiver mit der Geschichte zu befassen: "In unseren Archiven schlummert viel historisches Material, das noch nicht aufgearbeitet ist."

Jubiläum 2013: 80 Jahre FrauenBlick - ZeitBlick - WeitBlick

80 Jahre FrauenWerk Stein e.V. - gefeiert wurde unter anderem beim Jahresempfang am 1.2.13 mit der Preisziehung des Jubiläumsrätsels der Steiner Losen Blätter und dem Schwabach-Rother Trio PianoWorte, das einen Ausschnitt aus seinem aktuellen Programm "Eva-greens" zum Besten gab. In ihrer bekannt charmant-pfiffigen Art nahmen die drei Künstlerinnen mit einer Portion Selbstironie der Frauen Lust und Frust und Freud und Leid unter die Lupe. Dass Worte und Musik ausschließlich von Frauen stammten, versteht sich dabei von selbst, und so haben Doris Honig (Texte wie immer auch aus eigener Feder), Angelika Preinl (Gesang) und Petra Lang (Klavier) ein buntes, hintersinniges, augenzwinkerndes Programm zusammengestellt, zu dem alle Evas und natürlich auch alle Adams herzlich eingeladen waren.  www.trio-pianoworte.de

Isolde Heine-Wirkner und Landrat Matthias Dießl

Heimgekehrt - Antonie Nopitsch, Liselotte Nold und Maria Weigle

Nach 25 Stationen in ganz Bayern sind sie "heimgekehrt": Antonie Nopitsch, Liselotte Nold und Maria Weigle - natürlich nicht persönlich, sondern in Form von großformatigen Postern, die über das Leben und Wirken der Frauen informieren. Sie waren Teil der Wanderaussellung "fromm - politisch - unbequem", die vom Arbeitskreis Frauenkirchengeschichte der Frauengleichstellungsstelle der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern konzipiert wurde und Biographien von 25 evangelischen Frauen zeigte, die evangelische Frauen- und Kirchengeschichte geschrieben haben.

"Antonie Nopitsch war die Pionierin der evangelischen Sozialarbeit", erklärte Ausstellungsmacherin Sigrid Schneider-Grube bei der Übergabe der Stellwände in Stein. Antonie Nopitsch gründete den Bayerischen Mütterdienst - seit 2002 FrauenWerk Stein - und zusammen mit Elly Heiss-Knapp das Müttergenesungswerk, während Liselotte Nold als langjährige Leiterin des Bayerischen Mütterdienstes den Laetare-Verlag gründete und die Schriftenreihe "Getroster Tag" - heute "Weitergehen" - ins Leben rief. Maria Weigle, die älteste der drei Frauen, gilt als "Lehrerin der heiligen Schrift". Sie gründete nach 1945 die Bibelschule in Stein und leitete auch das Gemeindehelferinnenseminar.

Wer mehr über das leben der frommen, politischen und oftmals auch unbequemen Frauen wissen möchte, kann die Stellwände im Tagungshaus des FrauenWerks Stein besichtigen.

Kontakt

FrauenWerk Stein e.V.
in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

Deutenbacher Str. 1
90547 Stein

Telefon: 0911/6806-0
Telefax: 0911/6806-177
 info@frauenwerk-stein.de